Krankheitsbilder - Belastungsreaktionen und Anpassungsstörungen
Anpassungsstörungen reichen von der Reaktion auf den Verlust eines nahen Menschen (Trauerreaktion) bis zu den Anpassungsstörungen von Migranten. Die Störungen bestehen hauptsächlich in Depressivität und Angst, Gefühl der eigenen Unzulänglichkeit, Unsicherheit und Unfähigkeit, eingeschränkter Lebenstüchtigkeit im Alltag. Bei Belastungsreaktionen handelt es sich um mehrere Stunden bis Tage dauernde Reaktionen des Betroffenen auf ungewöhnliche seelische und/oder körperliche Belastungen beziehungsweise Belastungssituationen. Dabei ist die Betroffene Person klinisch betrachtet nicht krank oder gestört. Zu Beginn der akuten Belastungsreaktion sind die Betroffenen wie betäubt. Akute Belastungsreaktionen werden meist psychotherapeutisch behandelt. Zur Angstlösung und Überwindung einer depressiven Phase kann auch eine medikamentöse Therapie zum Einsatz kommen.







